Heinz-Peter Haustein, FDP

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Dienstag, 7. Februar 2012

Etappensieg bei Luftreinhaltung

21.04.2010
Neues Luftprobenentnahmegerät auf dem Schwartenberg misst „deutliche Konzentrationsunterschiede“ bei geruchsintensiven Stoffen

Zu den jüngsten Geruchsereignissen im Erzgebirge erklärt der sächsische FDP- Bundestagsabgeordnete, ehrenamtliche Bürgermeister und Unternehmer Heinz-Peter HAUSTEIN:

„Die Arbeit hat sich bezahlt gemacht. Nachdem verschiedene Bürger, eine Bürgerinitiative und auch ich in den letzten Jahren immer wieder auf das Problem aufmerksam gemacht haben, wurde im vergangenen Winter ein neues Messgerät auf dem Schwartenberg installiert. Damit können im Gegensatz zur konventionellen Technik bei Auftreten eines Geruchsereignisses automatisiert Luftproben genommen und analysiert werden.
Alleine im November und Dezember letztes Jahres kam es so zu 11 Probenahmen, wie mir jetzt vom Sächsischen Staatsminister für Umwelt auf Nachfrage mitgeteilt worden ist.
Zwar betont der Minister, die jeweiligen Grenzwerte würden nicht verletzt bzw. sogar deutlich unterschritten, und erklärt, großflächige und länger andauernde Geruchsereignisse hätten sich vermindert. Aber er kommt nicht umhin, in seiner Antwort einzuräumen, dass geruchsintensive Stoffe (solche mit niedriger Geruchsschwelle) mit deutlichen Konzentrationsunterschieden festgestellt worden seien.
Eine Zuordnung zu einem Emittenten sei nicht möglich, heißt es weiter aus dem Ministerium. Doch für die betroffenen Menschen in der Region bietet das neue Messgerät die Chance, das Auftreten von „Böhmischer Luft“ wie die Geruchsereignisse mittlerweile im Volksmund heißen, zu dokumentieren.

Ich kann nur alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, sich bei „Böhmischer Luft“ zeitnah an mich zu wenden, damit wir die entsprechenden Messwerte der jeweiligen Tage bei den zuständigen Stellen erfragen können.
Außerdem kann noch weiterhin jeder Bürger die Petition für saubere Luft im Erzgebirge unterstützen, die beim Europaparlament eingereicht werden wird. Nähere Informationen dazu gibt es unter www.fdp-erzgebirge.de.“
 



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