Haustein: „Die Griechen müssen sich jetzt entscheiden: Euro oder Drachme!“
03.11.2011Zu der angespannten politischen Lage in Athen und den Folgen für die Eurokrise erklärt der sächsische FDP- Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter HAUSTEIN:
„Wir sehen an der Nervosität der Märkte, wie empfindlich die Wirtschaft auf die Politik reagiert.
So, wie es um die unter Druck geratenen Länder, die ganze Euro-Zone und Europa steht, können wir uns kein wochenlanges Theater aus Athen leisten.
Wir brauchen ein klares Bekenntnis der Griechen. Jetzt!
Seit Monaten folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Ganz Europa müht sich und macht sich Gedanken, wie wir Griechenland trotz seiner Schummeleien solidarisch helfen und den Euro sichern können.
Und der griechische Beitrag dazu? -Man überlegt sich jetzt in den nächsten Wochen, ob man die Hilfe will.
Und solange soll Europa jetzt zittern und bangen?
Nein, so geht das nicht!
Liebe Griechen, der mindeste Beitrag, den Ihr leisten müsst: Ihr müsst Euch jetzt entscheiden: Euro oder Drachme?
Ich bin dafür, Ihr tretet endlich aus der Eurozone aus!“