Koalition bei Rente mit 67 gespalten
23.06.2009Haustein: „Wir brauchen einen flexiblen Eintritt in die Rente statt flexibel täglich neue Rentenexperimente. Die Menschen sollen selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen.“
Zu der Diskussion der Koalition über ein Aussetzen der Rente mit 67 wegen der Wirtschaftskrise erklärt der sächsische FDP- Bundestagsabgeordnete, ehrenamtliche Bürgermeister und Unternehmer Heinz-Peter HAUSTEIN:
„Gerade einmal zwei Jahre ist der Beschluss über die Rente mit 67 alt. Jetzt steht er schon wieder zur Debatte. Die Halbwertzeit der schwarz-roten Rentenpolitik ist erschreckend. Die Koalition ist uneins, die SPD will von den eigenen Beschlüssen am liebsten gar nichts mehr wissen und es fehlt an einem Gesamtkonzept für die Rente.
Die FDP hat den Rentenbeschluß seinerzeit für falsch gehalten. Die Festlegung einer Altersgrenze ist Willkür. Wir plädieren dafür, dass die Menschen ihren Renteneintritt ab dem 60. Lebensjahr selbst bestimmen können, sofern ihr Rentenanspruch über dem Grundsicherungsniveau liegt. Durch die Aufhebung der Hinzuverdienstgrenzen ist dann auch noch Erwerbstätigkeit möglich.
Eine Rentenpolitik nach Konjunkturlage darf es nicht geben.“