Papst-Besuch ist Enttäuschung für Ökumene!
26.09.2011„Der Papst-Besuch war eine Enttäuschung, für mich persönlich wie wohl für alle Anhänger der Ökumene.
Mit seiner Verweigerung, gemeinsame Eucharistiefeiern von Katholiken und Protestanten zuzulassen, ist Benedikt XVI dem Christentum und dem Glauben keine Hilfe.
Der Papst hat Recht, wenn er sagt, Glaube sei nicht verhandelbar. Doch es ist unredlich, den Anhängern der Ökumene damit zu unterstellen, sie wollten Glaubensfragen verhandeln.
Die katholische Kirche sollte Ihren Eigensinn überwinden. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich, dass es im 21. Jahrhundert nicht möglich ist, dass zwei Eheleute christlichen Glaubens -sofern katholisch und protestantisch- nicht gemeinsam ihren Glauben feiern können.“