Heinz-Peter Haustein, FDP -

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Samstag, 13. März 2010
24.02.2010
22.02.2010

Haustein will Ministerien wegen Geruchsbelästigung einschalten

Olbernhau. Neuen Mut wollte der Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter Haustein (FDP) den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Für saubere Luft im Erzgebirge“ während der Informations- und Gesprächsrunde zum Thema „Schlechte Luft im Erzgebirge“ geben. Etwa 30 Teilnehmer hatten sich im Olbernhauer Gasthof Löser eingefunden. Sie nahmen interessiert zur Kenntnis, dass sich der Politiker in den nächsten Monaten intensiv um das Thema Luftverschmutzung kümmern will. Enge Kontakte bestehen zwischen Haustein und den Bundesministerien für Umwelt und Naturschutz sowie für Gesundheit. „Ende März findet ein deutsch-tschechisches Treffen der Staatssekretäre statt und Bundesminister Norbert Röttgen wird in Kürze ins Erzgebirge kommen“, so Haustein.

Immer wieder betonte Iris Kreher, die Vorsitzende der Bürgerinitiative, dass es der Organisation nicht nur um den Gestank gehe. „Die schlechte Luft wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus“, sagte die Seiffenerin. Demnach seien Herz-Kreislaufprobleme, Durchfall und Magenkrämpfe sowie schlechtes Allgemeinbefinden die Folge der Chemieabgase. Haustein gab zu bedenken, dass es ohne weitere Messungen keine weiteren Fortschritte geben wird. „Wir müssen nachweisen, dass sich in den Abgasen gesundheitsschädigende Substanzen befinden“, sagte er. Gleichzeitig erinnerte er die Teilnehmer daran, dass auch der Hausbrand im Böhmischen Becken bei ungünstigem Wind schlechte Luft nach Sachsen lenken könnte. Den Mitgliedern der Bürgerinitiative dankte er für ihr Jahre langes Durchhalten trotz vieler Rückschläge.

F.d.R.d.A.
Jan Görner


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