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Das Runde muss ins Eckige
Auch dieses Jahr standen die Sportanlagen im Bundestag wieder einen Abend unter dem Motto "Das Runde muss in das Eckige"Das alljährliche Benefiz-Fussballturnier lockte auch diesmal zahlreiche Mannschaften aus Wirtschaft und Gesellschaft als Teilnehmer an, die neben sportlichen Höchstleistungen auch einen finanziellen Beitrag boten. So konnten insgesamt 25.000€ an Spenden eingesammelt werden, die verschiedenen Hilfsprojekten in Eritrea zugute kommen.
Anders als in der Tagespolitik wurden die "Koalitionen" diesmal nur von der Farbe des Trikots bestimmt. Es wird wohl in absehbarer Zeit nicht vorkommen, dass Linke und Union gemeinsame Wege gehen. Aber an diesem Abend war alles anders. So sorgten Klaus Riegert (CDU/CSU) mit seinem Pass auf Paul Schäfer (Linke) und dessen Weitergabe auf Christian von Stetten für das erste Tor des Abends.
Mit vielen Vertretern der FDP war es eine ungewohnt bunte Mischung.
Von links nach rechts: Bundestagspräsident Norbert Lammert MdB, Klaus Riegert MdB, Heinz-Peter Haustein MdB, Dr. Peter Schwindal
Interfraktionelle Zusammenarbeit der sportlichen Art wurde also großgeschrieben bei dem Turnier, an dem insgesamt neun Teams teilnahmen. Neben zwei Mannschaften vom Gastgeber waren Teams von Coca Cola, der Hybeta GmbH, von UPS, Continental, ISS/Vatro, Securitas und Abacus dabei.
Dafür fand Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU/CSU), der das Turnier eröffnete, auch lobende Worte: "Ich freue mich, dass sich so viele Mannschaften gefunden haben, die ihren Beitrag zu diesem wichtigen Anliegen leisten wollen." Dass er selbst von Teamkapitän Riegert nicht gefragt worden sei, ob er mitspielen wolle, führe er ausdrücklich darauf zurück, dass sein Fraktionskollege ihn vor einem Verletzungsrisiko schützen wollte, setzte der Hausherr augenzwinkernd hinzu. Klaus Riegert, vom Moderator der Veranstaltung als "Kaiser Franz des Bundestagsfußballs" bezeichnet, blieb es schließlich vorbehalten, den Scheck an Dr. Peter Schwindal vom Hammer Forum e.V. zu übereichen.
Protest per Skilauf gegen Monsterwindpark
Holzhau (ULB). Auch mal was Neues: Eine Protestwanderung per Ski! Die gegen den geplanten Monsterwindpark am Erzgebirgskamm bei Moldava bzw. Holzhau agierende Bürgerinitiative "Gegenwind" führte diese originelle Aktion am 27. Februar durch. Treff war zunächst an der alten Wittig-Baude nahe Mikulov (früher Niklasberg), an der nochmals auch plakatmäßig auf das Anliegen hingewiesen wurde. Für 33 Aktivisten - mit extra Leibchen-Markierung - ging es dann 12 Kilometer über die Hochflächen bei Moldava hinunter ins Tal der noch jungen Freiberger Mulde. Die Skiläufer konnten sich dabei auf recht praktische Art und Weise die etwaige Landschaftsverschandelung ausmalen.
Prominentester Teilnehmer war der Deutschneudorfer Bürgermeister und FDP-Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter Haustein. Er meinte zum Ausklang am Gasthaus Teichhaus: „Mit unserer Skiwanderung war für jedermann ersichtlich, dass die Bürgerinitiative weiterhin aktiv ist. Des Weiteren wurde mit der Tour auf den drohenden schweren Eingriff in die Natur hingewiesen und dazu ermuntert, sich der Initiative anzuschließen. Zweitens wurde für alle Teilnehmer unmittelbar erfahrbar, wie schön unser Erzgebirge ist. Unvorstellbar, dass diese Skiwanderung in wenigen Jahren einem Slalom durch Windkrafttürme gleicht. Wir werden jedenfalls weiterhin nach Kräften gegen den Anlagenbau kämpfen."
Nächste Runde im Kampf gegen die Anlagen (in den Alpen oder im Schwarzwald ja undenkbar) ist ein Gespräch der deutschen Seite mit der nordböhmischen Regierungspräsidentin Vanhova in Aussig am 9. März. Gerüchteweise war am Rande zu erfahren, dass die eigentlichen Geldgeber des Monsterwindparks gar keine Tschechen sind.
Haustein will Ministerien wegen Geruchsbelästigung einschalten
Olbernhau. Neuen Mut wollte der Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter Haustein (FDP) den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Für saubere Luft im Erzgebirge“ während der Informations- und Gesprächsrunde zum Thema „Schlechte Luft im Erzgebirge“ geben. Etwa 30 Teilnehmer hatten sich im Olbernhauer Gasthof Löser eingefunden. Sie nahmen interessiert zur Kenntnis, dass sich der Politiker in den nächsten Monaten intensiv um das Thema Luftverschmutzung kümmern will. Enge Kontakte bestehen zwischen Haustein und den Bundesministerien für Umwelt und Naturschutz sowie für Gesundheit. „Ende März findet ein deutsch-tschechisches Treffen der Staatssekretäre statt und Bundesminister Norbert Röttgen wird in Kürze ins Erzgebirge kommen“, so Haustein.
Immer wieder betonte Iris Kreher, die Vorsitzende der Bürgerinitiative, dass es der Organisation nicht nur um den Gestank gehe. „Die schlechte Luft wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus“, sagte die Seiffenerin. Demnach seien Herz-Kreislaufprobleme, Durchfall und Magenkrämpfe sowie schlechtes Allgemeinbefinden die Folge der Chemieabgase. Haustein gab zu bedenken, dass es ohne weitere Messungen keine weiteren Fortschritte geben wird. „Wir müssen nachweisen, dass sich in den Abgasen gesundheitsschädigende Substanzen befinden“, sagte er. Gleichzeitig erinnerte er die Teilnehmer daran, dass auch der Hausbrand im Böhmischen Becken bei ungünstigem Wind schlechte Luft nach Sachsen lenken könnte. Den Mitgliedern der Bürgerinitiative dankte er für ihr Jahre langes Durchhalten trotz vieler Rückschläge.
F.d.R.d.A.
Jan Görner
Heinz-Peter Haustein unterstützt „Schlaumäuse-Initiative“
Der Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter Haustein setzt sich für eine bessere Sprachgewandtheit bei Kindern ein.
„Es ist wichtig, dass Kinder bereits im Kleinkind – und Vorschulalter möglichst vielseitig an die deutsche Sprache herangeführt werden. Aus diesem Grund unterstütze ich die Initiative von Microsoft, die mit Hilfe einer Lernsoftware Kinder spielerisch im Kindergarten auf die Schule vorbereitet.“
Microsoft hat dazu zusammen mit dem Cornelsen Verlag und Didaktik-Experten der Technischen Universität Berlin ein begleitendes pädagogisches Programm entwickelt, um die frühkindliche Sprache als Basis für eine spätere erfolgreiche Bildungslaufbahn zu fördern.


Besuch Kindergarten ''Wichtlhäusl'' , Deutschneudorf, 16.04.2009
„Jeder Kindergarten des Wahlkreises ist aufgerufen, sich kostenlos der „Schlaumäuse-Initiative“ anzuschließen, um so die Bildungslandschaft vor Ort auszubauen.“, so Heinz-Peter Haustein. „Ich würde mich freuen, wenn viele Kindergärten dieses Angebot in Anspruch nähmen. Es ist eine Möglichkeit, die Kinder spielerisch und zugleich sprachorientiert mit dem Computer vertraut zu machen.“
Das Schlaumäuse-Paket umfasst eine Software, ein pädagogisches Begleithandbuch sowie den Zugang zu den Schulungsressourcen.
Bei Interesse können Sie sich im Wahlkreisbüro in Annaberg-Buchholz, Wolkensteiner Str. 32 telefonisch unter 03733/ 506 -521 oder per E-Mail heinz-peter.haustein@wk.bundestag.de melden.



