Heinz-Peter Haustein, FDP -

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Donnerstag, 9. September 2010

''Tourismus nicht totflügeln lassen!''


Anlässlich der aktuellen Diskussionen um erneuerbare Energien, speziell im Falle des geplanten Windparks an der sächsisch-böhmischen Grenze in der Nähe von Rechenberg-Bienenmühle erklären die Bundes- und Landtagsabgeordneten der FDP:

Heinz-Peter Haustein (MdB, FDP): Ich bin grundsätzlich für erneuerbare Energien. Aber nicht um jeden Preis! Derzeit bezuschusst der Steuerzahler 19.000 Windkrafträder mit etwa 1,5 Milliarden Euro jährlich. Außerdem werden Flora und Fauna durch Windparks negativ beeinflusst. Sie verschandeln zudem die Landschaft in den Kammlagen, was Gift für den Tourismus ist. In den Alpen käme schon allein deshalb niemand darauf, das Panorama durch Windparks zu stören.

Tino Günther (MdL, FDP): Erneuerbare Energien müssen sinnvoll und wirtschaftlich gewonnen und eingespeist werden. Nach dem heutigen Stand der Forschung ist das jedoch noch nicht möglich. Hier muss, auch mit staatlicher Unterstützung, noch weitere Forschungsarbeit geleistet werden. Windkraftanlagen etwa richten mehr Schaden an, als sie Nutzen bringen -- besonders im Bereich des Fremdenverkehrs. Wir dürfen uns den Tourismus im Erzgebirge nicht durch die Anlagen auf unseren herrlichen Bergen totflügeln lassen.

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